Der weitere Verlauf meines Mentoring-Programms bei der Bank Austria

Am 21. Feb. 2012 fand das 2.Treffen mit meinem Mentor Hrn. Andreas Teubel, Stadtdirektor der Bank Austria, statt. Diesmal trafen wir uns in seinen Büroräumen. Nach einer kurzen Einleitung über den vor uns liegenden Tag, begann auch schon das erste Meeting. Bei diesem wurden die Zahlen der letzten Woche besprochen und die Analyse einer Auswertung zur Kundenzufriedenheit durchgeführt. Danach lernte ich nacheinander die Mitarbeiter von Hrn. Teubel kennen. Die erste besichtigte Abteilung war die Abteilung für Marketing und Veranstaltungen. Ich bekam einen Einblick in die Sponsoring-Aktivitäten des Unternehmens und in die Werbemaßnahmen. Danach ging es weiter zur Controllingabteilung, wo mich die Umsatzzahl sehr beeindruckte. Den Abschluss bildete die Personalabteilung. Nach dieser Tour kam ich wieder zu Hrn. Teubel und das 2. Meeting, diesmal ging es um Firmenkunden der Klein- und Mittelbetriebe, begann.

Nachdem dieses beendet war, besprachen Hr. Teubel und ich den weiteren Verlauf des Mentoring-Programms. Mein nächster Besuch wird in der Rechtsabteilung der Bank Austria sein. Als Termin wurde der 19. März 2012 vereinbart.

 Es war ein sehr lehrreicher Tag für mich und ich hoffe, dass die nächsten Treffen ebenfalls so interessant, lehrreich und informativ sein werden.

 

Vor einer Woche, am 19. März 2012, ging das Mentoring-Programm für mich weiter. Ich besuchte die Rechtsabteilung der Bank Austria. Nach dem Überwinden der Sicherheitsvorkehrungen begann die Führung. Ich bekam Einblick in einzelne Fälle und lernte etwas über das Kreditrecht, Insolvenzrecht und weitere rechtliche Fachgebiete. Die Mitarbeiter nahmen sich sehr viel Zeit und erklärten die Fälle sehr verständlich. Die Zeit verging sehr schnell und zum Abschluss meines Erfahrungsaufenthalts besichtigte ich die Bibliothek der Abteilung. Hier erfuhr ich noch etwas über das Miet- und Immobilienrecht und ich war erstaunt wie viele Bücher im Besitz dieser Bibliothek waren. Um 12:00 Uhr ging dieser Tag zu Ende und ich verließ die Rechtsabteilung wieder.

 

Gestern, der 26. März 2012, war mein vierter Besuch bei der Bank Austria. Ich besuchte ein Firmenkundencenter für Klein- und Mittelbetriebe im zweiten Bezirk. Hier durfte ich dabei zusehen, wie Kredite vergeben werden und nach welchen Kriterien der Zinssatz zu Stande kommt. Weiters konnte ich bei der Prüfung für eine Kreditvergabe dabei sein. Ich lernte nacheinander die Kundenbetreuer kennen und sie erzählten mir etwas über ihren Alltag und ihre aktuellen Fälle. Jeder von ihnen muss täglich mit mehreren Abteilungen zusammenarbeiten, sei es die Rechtsabteilung oder das Risikomanagement oder andere Zweigstellen der Bank Austria. Das Center war in zwei Bereiche unterteilt. Der erste war zuständig für alle kleineren Betriebe, mit einem Nettoumsatz von bis zu € 3 Millionen. Hier bearbeitet jeder Kundenbetreuer im Schnitt 300 Kunden. Im zweiten Bereich werden alle Betriebe mit einem Nettoumsatz von bis zu € 50 Millionen betreut. Hier kommen auf einen Betreuer um die 140 Firmenkunden. Jeder Kundenbetreuer in diesem Center schätzte die Flexibilität in seinem Beruf und die Herausforderung, da jeder Tag anders ist, als der vorherige. Am Ende des Arbeitstages kam Herr Teubel, mein Mentor, noch kurz in das Firmenkundencenter, um sich von seinen Mitarbeitern zu verabschieden, da diese Abteilung ab 1. April einen anderen Vorgesetzten bekommt. Es gab eine kleine Abschiedsfeier mit Brötchen und Getränken. Zum Ende hin besprachen Herr Teubel und ich noch den weiteren Verlauf des Mentoring-Programms. Dabei kam heraus, dass unser nächster Termin der 16. April 2012 sein wird. Ich freue mich schon sehr darauf und werde euch weiterhin davon berichten.

Christoph Steindl

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Christoph Steindl

Mein Name ist Christoph Steindl und ich freue mich bei dem Programm CEOs on wheels dabei sein zu dürfen. Von Geburt an bin ich aufgrund einer spinalen Muskelatrophie mit dem Rollstuhl unterwegs. Am Anfang noch von Au-Pairs begleitet, lege ich heute meine Wege mit Hilfe von Persönlicher Assistenz zurück.

Nach dem Abschluss meiner HAK Matura im Jahr 2010 studiere ich nun an der WU das Bachelor-Studium Wirtschaftsrecht, wo ich mich gerade im dritten Semester befinde.

Schon seit einigen Jahren interessiere ich mich für Rechte und Gesetze. Ich denke das Faszinierende am Recht für mich ist, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich zu behandeln sind. Und ich denke genau das wünschen wir uns alle auch in der Realität.

Ich habe mich bei diesem Programm beworben um meine Reise durch die Berufswelt zu beginnen. Ich erhoffe mir, mich mit diesem Programm weiterentwickeln zu können und Einblick in den beruflichen Alltag zu erhalten.

Ein weiterer Grund für meine Teilnahme an diesem Projekt ist, dass ich mir wünsche durch das Mentoring meine Kariere in der Arbeitswelt auf den richtigen Weg bzw. an den Start zu bringen.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich auf dieses Jahr freue und ich bin gespannt, wo es mich hinführen wird.

 

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