Ein Tag bei HR – FAZIT: Facettenreich …

Wunderschönen guten Morgen!

Gestern hatte ich die Gelegenheit einen Tag in der HR Abeilung verbringen zu dürfen!

Ingrid Gössler, HR-Leiterin beantwortete mir sehr ausführlich alle meine Fragen und auch ich konnte Fr. Gössler einiges zum Thema Meschen mit Behinderung erzählen, da es bis jetzt noch sehr wenig Berührungspunkte  mit Arbeitnehmern, die eine Behinderung haben gibt. Bis jetzt hat sich noch niemand mit Behinderung bei den österreichischen Lotterien beworben  und das möchte das Unternehmen in der Zukunft ändern. Und so machten wir uns mit 2 Herren auf den Weg um die Lotterien in punco Barrierefreundlichkeit genauer unter die Lupe zu nehmen. Sowohl ich als auch für die Lotterien ergaben sich erstaunliche Erkenntnisse, wie zum Beispiel:

  • Bei dein Behinderten-WCs fehlt ein Spülknopf, so dass man im Sitzen runterspülen kann, denn nicht jeder kann sich soweit nach hinten beugen, dass man die Spülung in Standardhöhe erreichen kann.
  • Weiters wäre es leichter, wenn man die kleine Schwelle, die es zum Behinderten-WC gibt, abflachen könnte, dann man euch ohne E-Rolli mit wenig Kraft zum WC gelangt
    .
  • Die Brandschutztüren sind zu streng eingestellt, kann man nur mit sehr viel Kraft alleine öffnen
  • Wenn man zum Kundencenter möchte, muss am eine Tür öffnen, die jedoch noch außen aufgeht und wenn man sie ganz aufgemacht hat, rutscht man mit dem Rolli eine kleine Stufte nach unten und die Türglocke ist zu hoch oben und zu stark eingstellt.
  • Zu einigen WCs braucht man einen speziellen Schlüssel, denn man sich bei der Rezeption holen muss. Ich habe da den Euroschlüssel empfohen, denn den haben  schon viele Rollifahrer selbst:

Alles in allem konnte ich den Lotterien sehr wertvolle Tipps geben, worüber sie sehr dankbar waren. Auch wenn es eine längere Liste war, sind die Lotterien sehr bemüht, die Veränderungen in Angriff zu nehmen.

Wo ein Wille, da ein Weg – ich war sehr beeindruckt, von derenn Engagement, möglichst schnell und gut ein weitgehendes barierefreies Unternehmen zu werden. GEFÄLLT MIR :)

Wünsche euch ein sommerliches Wochenende!!

Lg Astrid

 

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Neues von mir aus den Österreichen Lotterien

Hi @all,

wie geht´s euch denn immer so?? Ich hoffe alles gut!!

Letzten Freitag war ich wieder bei meiner Mentorin zum gemütlichen Plaudern eingeladen. Als ich dort annkam, wurde ich von einer freundlichen Dame aus der Kommunikationsabteilung begrüsst und gefragt, ob ich einverstanden bin, wenn ich und meine Mentorin gemeinsam fotografiert werden, um für das interne Mitarbeiter-Magazin einen Artikel mit Fotos zu gestalten. Natürlich hatte ich nichts dagegen :) Und das ist daraus entstanden.

Alles in allem war es wieder für beide Seiten ein sehr gutes und anregendes Gespräch!!!

Freue mich heute schon auf unser nächtes Treffen und wünsche euch auch viele interessante Treffen!

Schönen Abend,

Liebe Grüße!

Astrid

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Update von mir (Astrid Lanscha) für euch

Hallo ihr Lieben!

Zuerst mal möchte ich sagen, dass ich es sehr nett gefunden habe, euch letzte Woche euch alle persönlich kennenzulernen!!

Mir gehts sehr gut mit diesen vielen Sonnenstrahlen!!

Bis jetzt hatte ich 2x die Möglichkeit meine Mentorin Mag. Glatz.Kremsner zu treffen, wo ich viele neue Dinge erfahren konnte. Unter anderen haben wir vereinbart, dass ich Einblicke in die verschiedenen Abteilungen der österreichen Lotterien bekommen soll. Und morgen gehts los mit dem Reinschnuppern . und zwar ins Marketing :)

Ich bin schon sehr gespannt, was mich da morgen alles erwarten wird. Mehr Insights kann ich euch dann beim nächsten Mal  geben, aber auf jeden Fall freue ich mich schon sehr!!

Sonnige Grüße von Astrid Lanscha

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GEDANKEN VON ASTRID LANSCHA

Hallo liebe Mentees!

Ich bin Astrid Lanscha und freue mich sehr, ebenfalls mit von der Partie zu sein und bin schon total gespannt, was dieses Jahr so passieren wird!

Ich über mich …

Ich bin jung, interessiert, rolle auf vier Räder durch Leben motiviert, einfühlsam, kommunikativ, offen anderen Menschen gegenüber, zielstrebig, genau, sehr gerne unter Menschen. Vor allem aber bin ich jemand, der nie aufhören will, sich weiter zu entwickeln und Neues zu lernen.

Seit meiner HAK-Matura (Juni 2006) bin ich bei IBM Österreich tätig. Ich durfte meine ersten 4 Berufsjahre die Sales Mannschaft des Unternehmen unterstützen. Danach wollte ich gerne andere Aufgaben im Unternehmen kennenlernen und so kam es, dass ich nun das Marketing-Team mit meinem Wissen unterstütze und ich täglich dazulerne und ich mich so weiterentwickeln kann.

Aufgrund meines persönlichen Backgrounds (der Rollstuhl ist seit Geburt mein ständiger Begleiter) bin ich schon immer auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Dadurch habe ich gelernt, mich auf viele unterschiedliche Persönlichkeiten einzustellen. So konnte ich ein gewisses zwischenmenschliches Gespür entwickeln, welches ich auch während meiner Zeit im Internat noch weiter ausbauen konnte. Öfters wurde ich von meinen Internatskollegen zur Gruppensprecherin gewählt, ich deren Interessen bei der Heimleitung vertrat und war sehr oft zentraler Ansprechpunkt, wenn andere Probleme, Sorgen hatten oder vor schwierigen Entscheidungen standen. Auch heute kommen Freunde oder Bekannte auf mich zu und fragen mich zum Beispiel bei der Wohnungssuche oder in beruflichen Themen um Rat und Unterstützung. Auch meinen Kollegen kann ich durch meine Erfahrungen die Scheu vor meiner Behinderung nehmen und es hat sich mit der Zeit ein „Voreinander-Lernen“ ergeben, worüber ich sehr stolz bin.

Obwohl ich mit meiner Arbeit zufrieden bin, verspürte ich seit längerem den Wunsch, mich beruflich weiter zu entwickeln und meine kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Der soziale Aspekt hat beim Verkaufen von IT kaum Platz und kommt viel zu kurz. Aus diesem Grund mache ich seit November 2009 eine berufsbegleitende Ausbilung zum Lebens- und Sozialberater im Bildungsforum Wien.

Ich werde oft als gute und neutrale Zuhörerin beschrieben und setzte mich für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ein (zum Beispiel im europäischen Parlament in Brüssel – Link dazu im Anhang. Ich möchte mehr Einblick in das Berufsleben anderer Unternehmen bekommen und auch einen interaktiven Austausch von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben vorantreiben.

Ich wünsche uns allen ein interessantes, aber vor allem auch ein lehrreiches Mentee-Jahr!

Mit lieben Grüßen,

Astrid Lanscha

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