Halbzeittreffen im Casino Baden

Hallo,

 

gestern (5.6.) fand das Halbzeittreffen des Mentoringprogramms im Casino Baden statt. Dabei hat es mich sehr gefreut, die ganze Truppe wiederzusehen. Ich fand es toll, dass (fast) alle Mentees gekommen sind. Überrascht hat mich, dass sich so viele Mentoren die Zeit genommen haben und ebenfalls teilnahmen, zumal sie sicher auch jede Menge andere Dinge zu tun gehabt hätten. Dies beweist, wie hoch der Einsatz der Mentoren im Bezug zum Projekt haben: Es ist ihnen wichtig, dabei zun sein!

Ich fand es auch gut, dass es keine langen Programmpunkte gab (abgesehen von der tollen Führung durch das Haus), sondern allen erlaubt war, einfach zu plaudern und neue Bekanntschaften zu machen. Das Ambiente im Casino ist einmalig, auch wenn es wegen dem Wetter nicht möglich war, auf die Terrasse zu gehen. Einzig der Weg dorthin ist recht weit gewesen.

Ich danke allen, die das Treffen organisiert haben und auch allen, die dabei waren und mit mir einen sehr netten Abend verbracht haben!

liebe Grüße an Euch Lesern! Ich halte Euch auf dem Laufendem,

Andreas

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Update zu Unilever

Hallo,

 

ich wollte euch aauf dem Laufenden halten bezüglich meines Mentoring-Programms mit Unilever. Das tue ich hiermit.

 

Nachdem ich beim letzten Treffen HerrnWnderoth von der HR-Abteilung kennengelernt und ein sehr interessantes mehrstündiges Gespräch geführt hatte, erfuhr ich beim letzten Treffen viele Dinge über die Prozesse der Produktinnovation und deren Einführung in den Markt von Eiscreme. Eine faszinierende Angelegenheit! Außerdem bekam ich viele Informationen über den Eiscrememarkt in allen Sparten.

Ich hatte viele Fragen und bekam viele Antworten und hatte noch viel viel mehr Fragen doch die Zeit verflog sehr schnell und ich konnte nicht alles erfahren, was ich wissen wollte. Sehr schade, aber ich bin mir sicher, dass ich mir weitere Treffen dazu vereinbaren kann.

Ich bin von der Unternehmenskultur begeistert und habe überhaupt nicht das Gefühl, dass es Berührungsängste mit mir als Rollstuhlfahrer gibt. Ich glaube, dass es eine der großen Erkenntnisse des Prgramms ist, dass das Zusammenarbeiten absolut nichts mit einer körerlichen Behinderung zu tun hat. Es geht viel mehr um Fähigkeiten.

Ich  werde euch weiter berichten.

Andreas

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1. Treffen

Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen hatte ich mein erstes Treffen mit meiner Mentorin Frau  Mag. Gahleitner, Geschäftsführerin von Unilever Österreich.

Al ich dort ankam, wurde ich in einen Konferenzraum gelotst, wo netterweise Brötchen und Mehlspeisen auf mich warteten. Kurz danach kam Michael Sicher an und übernahm eine kurze Einführung.

Er zog sich jedoch schon bald zurück, sichtlich zufrieden, dass wir uns gut verstanden. Wir kamen schnell zu der genaueren Beschreibung des Unternehmens wobei ich mich schon über ein paar Eckdaten vorinformiert habe. Dennoch habe ich viel neues erfahren.

Wir landeten schon bald bei Themen wie der „Schlecker-Krise“, die im Unternehmen einiges an Koordination und Verhandlungen bedurfte.

Ich war beeindruckt, wie sie Berufs- und Privatleben meistert, zumal sie ein kleines Kind hat. Zusammengefasst: Im Zweifelsfall gewinnt die Familie. Das finde ich gut so.

Ich war überrascht, als mir Frau Gahleitner erzählte, dass es im ganzen Gebäude keine Behinderten-WCs gibt obwohl das Gebäude noch sehr neu ist. Außerdem erzählte sie mir, dass es bisher keinen Mitarbeiter gab, der eine gröbere Behinderung hatte, geschweige denn einen Rollstuhlfahrer. Es hat sich bisher auch kaum ein Behinderter beworben.

Wir haben uns ausgemacht, dass ich bei diversen Meetings dabei sein werde können, damit ich die Arbeitsweise des Unternehmens kennen lerne. Außerdem werde ich mich mit Verantwortlichen aus diversen Abteilungen treffen. Ich habe auch ein Treffen mit dem Faciity Manager, mit dem ich das Haus gemeinsam besichtigen werde. Da werden wir sicher ein paar Punkte vorbeikommen, die Hürden bedeuten könnten und mal sehen, vielleicht können wir gemeinsam ein paar Lösungen finden.

Somit bin ich zuversichtlich, dass alle Beteiligten einen Vorteil von dem Mentoring-Programm haben werden. Ich werde weiter berichten.

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Gedanken zum Mentoringprogramm

Mein Name ist Andreas Kardinal. Ich bin sehr froh, dass ich als Mentee in dieses Programm aufgenommen wurde.

Ich bin seit 8 1/2 Jahren querschnittgelähmt (5. Halswirbel) und daher Rollstuhlfahrer. Durch meinen hohen Querschnitt (Tetraplegie, deshalb nur eingeschränkte Armbewegungen) musste ich bereits hohe Hürden überwinden. Dazu braucht es Durchhaltevermögen und vor allem viel Geduld. Diese und weitere Eigenschaften wie Kritikfähigkeit machen mich zu einem interessanten Mentee für eine große Zahl der teilnehmenden Unternehmen. Da ich mit Ende 2011 mein Betriebswirtschaftsstudium abgeschlossen habe passt das Mentoringprogramm sehr gut in meine Lebensplanung.

Der Mentor/die Mentorin soll eine führende Person im Unternehmen sein, die gegebenenfalls aftretende Verbesserungsmöglichkeiten rasch und unbürokratisch durchsetzen kann. Es sollte ebenfalls möglich sein, in verschiedene Tätigkeitsfelder des jeweiligen Unternehmens Einblick zu bekommen. Der Mentor/die Mentorin soll über ein weit verzweigtes Netzwerk verfügen und mich in ebendiesen einbinden könne.

Meine Ziele des Mentoringprogramms sind, dass ich dem Unternehmen bzw. dem Mentor zeigen kann, wie leistungsfähig Menschen mit Behinderung sind und dass ich aufzeigen kann, an welchen Stellen noch Hürden bestehen und wie man sie abbaut bzw. überspringen kann. Für mich zählt vor allem das Sammeln von Erfahrug und das Einblicke in Arbeitsweisen gewinnen. Außerdem möchte ich von Netzwerken profitieren und eventuell meine Jobaussichten verbessern.

Wichtig ist, dass Mentor und Nentee an Ende des Programms zurückblicken und sagen können, dass Beie davon profitiert haben.

Ich werde Sie, liebe Leserin/lieber Leser, am Laufenden halten und von meinen Erfahrungen berichten.

liebe Grüße, Andreas Kardinal

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