Gedanken zum Mentoringprogramm

Mein Name ist Andreas Kardinal. Ich bin sehr froh, dass ich als Mentee in dieses Programm aufgenommen wurde.

Ich bin seit 8 1/2 Jahren querschnittgelähmt (5. Halswirbel) und daher Rollstuhlfahrer. Durch meinen hohen Querschnitt (Tetraplegie, deshalb nur eingeschränkte Armbewegungen) musste ich bereits hohe Hürden überwinden. Dazu braucht es Durchhaltevermögen und vor allem viel Geduld. Diese und weitere Eigenschaften wie Kritikfähigkeit machen mich zu einem interessanten Mentee für eine große Zahl der teilnehmenden Unternehmen. Da ich mit Ende 2011 mein Betriebswirtschaftsstudium abgeschlossen habe passt das Mentoringprogramm sehr gut in meine Lebensplanung.

Der Mentor/die Mentorin soll eine führende Person im Unternehmen sein, die gegebenenfalls aftretende Verbesserungsmöglichkeiten rasch und unbürokratisch durchsetzen kann. Es sollte ebenfalls möglich sein, in verschiedene Tätigkeitsfelder des jeweiligen Unternehmens Einblick zu bekommen. Der Mentor/die Mentorin soll über ein weit verzweigtes Netzwerk verfügen und mich in ebendiesen einbinden könne.

Meine Ziele des Mentoringprogramms sind, dass ich dem Unternehmen bzw. dem Mentor zeigen kann, wie leistungsfähig Menschen mit Behinderung sind und dass ich aufzeigen kann, an welchen Stellen noch Hürden bestehen und wie man sie abbaut bzw. überspringen kann. Für mich zählt vor allem das Sammeln von Erfahrug und das Einblicke in Arbeitsweisen gewinnen. Außerdem möchte ich von Netzwerken profitieren und eventuell meine Jobaussichten verbessern.

Wichtig ist, dass Mentor und Nentee an Ende des Programms zurückblicken und sagen können, dass Beie davon profitiert haben.

Ich werde Sie, liebe Leserin/lieber Leser, am Laufenden halten und von meinen Erfahrungen berichten.

liebe Grüße, Andreas Kardinal